Japanischer Arschkriecher
23. Juli 2008, 15:27 Uhr von FabianDas Video lohnt sich schon allein wegen des coolen Retro-Flashplayer-Interfaces. Sonst: Kapitalismuskritik, Performanceart, Viralmarketing.
Das Video lohnt sich schon allein wegen des coolen Retro-Flashplayer-Interfaces. Sonst: Kapitalismuskritik, Performanceart, Viralmarketing.
[via Fontblog]
Via Everybody Cares, Everybody Understand, einem der handvoll Musikblogs, die ich lese, kommt der traurige Kermit mit seiner Coverversion von Elliott Smiths “Needle In The Hay”.
Der Song hat sich auf ganz persönliche Weise in mein Gehirn eingebrannt. Pseudopostbote und Schauspielschüler Christian hat damit (u.a.) bei seinem Vorsprechen an der Ernst-Busch-Schule die Juroren davon überzeugt, ihn aufzunehmen — gegen eine sehr große Konkurrenz, soweit ich weiß. Die Proben fanden ab und zu in meiner Gegenwart statt, deshalb die Assoziation. Das war 2004.
Leider kreuzen sich unsere Wege in letzter Zeit seltener, so dass ich gelegentlich Google konsultiere um herauszufinden, auf welcher Bühne er gerade steht. Und siehe da: nächste Woche hat die Diplominszenierung seiner Jahrgangsstufe Premiere. Korrektur: Ich habe mich in den Monaten vertan: Premiere war schon im März. Im Mai und Juni gibt es aber auch noch 4 Vorstellungen. Außerdem ist es nicht die Diplomaufführung der Schauspielschüler sondern die des Regisseurs. Am Maxim Gorki Theater Berlin spielt Christian Ehrich die Hauptrolle des Stanislaw in Die Reiherkönigin. Ein Rap. Da muss ich mich aber schnell um Karten kümmern.
Wow, was für ein Glück, durch Kermit darauf aufmerksam gemacht worden zu sein. Vielen Dank Chad von Everybody Cares… aus Washington. Sad Kermit, dein Auftritt:
…watching and retweetingreblogging YouTube videos.
[via Koke's]
Wenn man krank ist, wird man manchmal ein bisschen sentimental. Die beste Krankheit taugt nix, und einem wird vor Augen geführt, wie schnell es vorbei sein kann — oder zumindest, wie gut es einem sonst geht.
Nun fühle ich mich mies, zudem ist es Nacht und ein gutes Fernsehprogramm rar. Da kommt mir gerade Recht, dass ich kürzlich die viva zwei Gruppe auf YouTube entdeckt habe. Wie wenige wissen, bin ich stolzer Anführer einer ebensolchen auf last.fm. Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen und — lange Rede, kurzer Sinn — Zeit für guilty pleasures naja, seht selbst …and remember: it’s for the kids.
Disclaimer: Für eventuell auftretende penetrante Ohrwürmer wird keine Haftung übernommen.
Musik, die mich an Frühjahrs- oder Spätsommernächte unter Sternenhimmeln erinnert. An Männerabende, die diese Bezeichnung noch nicht verdienten, vor ausglühenden Grills. An eine Zeit vor irgendwelchen 11. Septembern als es noch handfeste Probleme gab. An Jam-Sessions in Proberäumen und die Gewissheit, dass gegen echten Herzschmerz auch zwei Zeilen Text für einen guten Song ausreichen.
Ein traurig bis ruppig schepperndes Schlagzeug, das nicht rockt sondern rollt, Gitarren so unentschlossen wie der Gesang, in den eigenen Gedanken gefangen. Sad nineties, you never looked better.
The Diggs - Stagg (mp3)
Album bei eMusic
The Diggs Live at Sin-e: It’s Just Like You Say
Pflicht erfüllt. +/--Gig im Lido in den last.fm Eventkalender eingetragen. Nächste Aufgabe: Karten kaufen.
Für alle, die die Band nicht kennen: Meine vagen Assoziationen ranken sich um The Notwist, Radiohead und die frühen Incubus. Auch für Freunde von Minus The Bear, aber die kennen vermutlich ebensowenige. Die Similar Artists, die last.fm aufführt (Broken Social Scene, Stars, Of Montreal, Mates of the State), mögen eine ähnliche Fangemeinde haben, musikalisch finde ich den Vergleich eher unpassend.
Mit Incubus haben die Jungs mit dem suchmaschinenfeindlichen Namen sogar einen Songtitel gemeinsam, Megalomaniac, den man auch als Video im bandeigenen YouTube-Account findet. Hier sei ein anderes Video vorgestellt: Trapped Under Ice Flows vom großartigen Album You Are Here. Das Video ist nicht sonderlich einfallsreich, aber es war der Song, der mich an +/- herangeführt hat. Mittlerweile war jedes Stück dieses Albums irgendwann mal mein Favorit — und das 2006er Let’s Build A Fire ist auf einem guten Weg dahin.
Außerdem reicht so ein zusammengeschnittenes Roadmovie, um bei mir Fernweh auszulösen…