Tellerrand-Following und Offtopic-Followees
14. November 2008, 14:34 Uhr von FabianMan kennt das ja: überall gibt’s Cliquenbildung. Schulfhof, Uni, Privatparties; nicht anders in der Blogosphäre und im Twitteruniversum.
Wenn ich mir die Mehrzahl meiner Verfolger und Verfolgten angucke, lese ich: web developer, social media enthusiast, geek, nerd etc. So homogen, so langweilig. Ja ja, ich will dreimal am Tag das neueste jQuery-Plugin vorgesetzt bekommen, und Django apps und Geheule über sIFR, Apache und floats hören. Alles schön und gut.
Was in den neuen Medien (was für ein oldschool-Wort) aber besser ist, als im echten Leben, ist das Gucken über den Tellerrand. Lauscht man bei einer Privatparty in eine andere Runde hinein, läuft man Gefahr ignoriert oder mitleidig angeguckt zu werden. Auf dem Schulhof droht im schlimmsten Fall Prügel.
Viel einfacher im Web: man kann verfolgen, abonnieren und ansurfen wen man will. Gerade den Kreativen unserer Branche wird immer wieder empfohlen über den Tellerrand zu schauen. Inspiration kommt oft aus den ungewöhnlichsten und unerwartetsten Quellen.
Habt ihr einen Lieblings-Offtopic-Followee bei Twitter? Jemand der eigentlich nichts mit eurem Interessengebiet zu tun hat, dem ihr aber gern zuhört? Wie oft verfolgt ihr Leute “auf gut Glück”? Wie viele davon überleben eine Woche in der Verfolgerliste?


Fabian Neumann