Man kann das folgende Video lustig finden oder auch nicht. Darum geht es hier nicht.
Viel interessanter finde ich, dass ich beim Lesen der erfundenen (und völlig zusammenhangslosen) englischen Untertitel nicht gleichzeitig den deutschen Originaltext verstehen dann. Gut, Bruno Ganz spricht den Hitler mit reichlich (klischeemäßigem?) österrrrrreichischem Einschlag, aber dennoch.
Der Song hat sich auf ganz persönliche Weise in mein Gehirn eingebrannt. Pseudopostbote und Schauspielschüler Christian hat damit (u.a.) bei seinem Vorsprechen an der Ernst-Busch-Schule die Juroren davon überzeugt, ihn aufzunehmen — gegen eine sehr große Konkurrenz, soweit ich weiß. Die Proben fanden ab und zu in meiner Gegenwart statt, deshalb die Assoziation. Das war 2004.
Leider kreuzen sich unsere Wege in letzter Zeit seltener, so dass ich gelegentlich Google konsultiere um herauszufinden, auf welcher Bühne er gerade steht. Und siehe da: nächste Woche hat die Diplominszenierung seiner Jahrgangsstufe Premiere. Korrektur: Ich habe mich in den Monaten vertan: Premiere war schon im März. Im Mai und Juni gibt es aber auch noch 4 Vorstellungen. Außerdem ist es nicht die Diplomaufführung der Schauspielschüler sondern die des Regisseurs. Am Maxim Gorki Theater Berlin spielt Christian Ehrich die Hauptrolle des Stanislaw in Die Reiherkönigin. Ein Rap. Da muss ich mich aber schnell um Karten kümmern.
Wow, was für ein Glück, durch Kermit darauf aufmerksam gemacht worden zu sein. Vielen Dank Chad von Everybody Cares… aus Washington. Sad Kermit, dein Auftritt:
Wenn man krank ist, wird man manchmal ein bisschen sentimental. Die beste Krankheit taugt nix, und einem wird vor Augen geführt, wie schnell es vorbei sein kann — oder zumindest, wie gut es einem sonst geht.
Nun fühle ich mich mies, zudem ist es Nacht und ein gutes Fernsehprogramm rar. Da kommt mir gerade Recht, dass ich kürzlich die viva zwei Gruppe auf YouTube entdeckt habe. Wie wenige wissen, bin ich stolzer Anführer einer ebensolchen auf last.fm. Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen und — lange Rede, kurzer Sinn — Zeit für guilty pleasures naja, seht selbst …and remember: it’s for the kids.
Disclaimer: Für eventuell auftretende penetrante Ohrwürmer wird keine Haftung übernommen.
Sonntag ist Augen- und Ohrentag. Irgendwas muss man ja aus dem Übel machen, das sich nie entscheiden kann, ob es Wochenanfang oder -ende ist.
Auge: the rut. [via Volker Strübings Schnipselfriedhof] verspricht crappy cartoons, täglich. Passend zum Crappy Sunday gibt es dort die Anleitung für einen würdevollen Abgang. Klick für mehr:
Ohr: Kein potentieller Klassiker wie die Empfehlung letzter Woche, aber doch ein schönes Singer-Songwriter-Stück mit einer Melodie, die mich verdächtig an TempEaus “Mädchen aus Greifswald” erinnert; gut, das Stück muss man nicht mögen, ist aber trotzdem so. Our Lady of the Highway und der Song mit der Zeile zum Titel ihres Albums “Beauty Won’t Save Us This Year”: