XING-Statusmeldungen sind gut

15. März 2008, 14:01 Uhr von Fabian

Entweder verstehe ich den Sinn dahinter falsch oder unter Bloggern ist XING-Bashing und Korinthenkackerei zur Zeit einfach total angesagt.

Meine Meinung: XING-Statusmeldungen…

  • sind kein Twitter-Ersatz. Und das ist gut.
  • stehen nicht unter der Überschrift “Was machst du gerade?”. Das will dort niemand wissen. Der Wer-kennt-wen-Vergleich hinkt.
  • sind für mittel- bis langfristig gültige Infos gedacht. Nehmt euch ein Beispiel an den gut gewählten Vorgaben (”ist auf einer Konferenz in”, “kann momentan keine Aufträge annehmen”)!
  • verhindern, dass Leute ihren Status im Profilbild oder im Firmennamen unterbringen müssen.
  • sind ein kleines, spezialisiertes Tool, das man nutzen kann. Ja, vielleicht eine Krücke, aber Krücken sind, wenn man sie braucht, sehr hilfreich.
  • sind nur in einem Punkt peinlich, und zwar im total überflüssigen Beta-Label.

Habe fertig.

BashCamps — Geeks Fighting

12. März 2008, 01:44 Uhr von Fabian

Jason von den 37signals stört sich ein bisschen an der allgemeinen Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung auf Web-Konferenzen. Seiner Meinung nach finden Auseinandersetzungen zwischen Größen der Webgemeinschaft, die in den Blogs durchaus ausgetragen werden, zu wenig Einzug in die Reallife-Treffen. Gegen zuviel Abgenicke und Freundschaftstümelei auf den Panel-Bühnen fordert er kontroverse Debatten in “Web Fight Nights”. Mein Vorschlag gegen Kuschel-Barcamps sind BashCamps — Geeks Fighting ;)

bashcamps - geek fighting

Die re:publica bietet zumindest einen Track kränken und zänken. Vielleicht sollten die Veranstalter versuchen, noch ein paar “Antis” einzuladen.

(Foto: Josh Bancroft, cc-by-nc)