Archive for the ‘Profan’ Category

Cowon iAudio 9 Review [Update]

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Seit einer Woche nenne ich einen Cowon iAudio 9, 16 GB, schwarz mein eigen. Hier die ersten Eindrücke.

Fangen wir mit den guten Punkten an:

Display: Note 1-

Am Display gibt es nichts zu bemängeln. Einen halben Punkt Abzug gibt es für die “Größe”, aber das weiß man ja vorher. Für Kinofilme ist so ein Player nicht gedacht. Der Betrachtungswinkel ist ordentlich, definitiv besser als bei dem aktuellen Sony-Modell (NWZ-540) , dass ich vor ein paar Wochen kurz zur Probe hatte.

Die Helligkeit ist großartig; Schriftart und -größe sind sehr gut ausgewählt und lesbar.

Bedienung: Note 3

Ich bin nach wie vor kein Touchpad-Fan. Das diagonale Hauptmenü erscheint nicht sonderlich platz-effizient. Die Default-Einstellung der Touchempfindlichkeit fand ich viel zu hoch. 2 von 10 reicht mir völlig. Das Konzept des “Gedrückthaltens” für das Kontextmenü finde ich nervig.

Die Reaktionsgeschwindigkeit ist nicht perfekt aber okay. Nach einer Eingewöhnungsphase kann man gut abschätzen, wie schnell man den Player bedienen darf.

Insgesamt finden zu viele Aktionen rechts auf dem Player statt, so dass mal als Rechtshänder seinen Daumen über dem sehr schmalen Player ganz schön verrenken muss. Häufig braucht man die linke Hand, damit einem das Gerät nicht aus der Hand rutscht. Wieso nicht mal eine Bedienung im “Querformat” anbieten? So, wie man den Player im Videomodus hält, ist er viel handlicher.

Dynamische (auf dem Player zu erstellende) Playlisten gibt es nicht. Stattdessen gibt es eine Favoritenliste, die man bestücken kann. Mit dem Ablauf Song anwählen -> Taste lange halten -> hinzufügen bestätigen macht das nicht wirklich Spaß. Ganze Alben, Künstler oder Genres auf einmal kann man nicht hinzufügen. Wäre schön, wenn das über ein Firmware-Update noch möglich würde.

Die Video-Bedienung ist gut – aber bisher wenig von mir getestet. Vorspulen klappt besser als beim Sony NWZ.

Bilder laden manchmal etwas träge.

Technik: Note 2-

Der Player wird als Massenspeicher mit den üblichen Verzeichnissen Music, Video, Photos etc. erkannt. Das sollte heute nicht mehr erwähnenswert sein. Klappt auch unter Linux (Ubuntu) problemlos. Auch Firmware-Updates funktionieren per Drag’n'Drop.

Leider ist die Datenübertragungrate miserabel. Während zwei Alben (dank Cache?!) so gut wie sofort drauf sind, haben 10 Alben auch ca. 10 Minuten gebraucht. Für häufige längere Podcastübertragungen bestimmt nervig. Cowon arbeitet anscheinend daran und hat die Geschwindigkeit im ersten Firmwareupdate, laut eigener Aussage, erhöht. Ich hoffe auf weitere Updates.

Video-Formate/Konvertierung etc. habe ich noch nicht getestet. Die Beispielvideos laufen gut.

Radio: guter Empfang (mitten in Berlin aber auch zu erwarten). Sendersuche etwas langsam, aber okay, da man es nicht so oft macht. Es gibt genügend Speicherplätze. Nutze das Radio oft und gern. Aufzeichnen in WMA klappt auch gut.

Akkulaufzeit: 3+ 2-

Kann ich momentan noch nicht gut beurteilen. Der Ladebalken nimmt recht schnell ab, verbleibt dann aber z.B. stundenlang im “leer”-Status. Entweder ist die Software noch etwas unsicher (muss sich bei Laptops ja häufig auch erst an den neuen Akku gewöhnen) oder der Akku selbst muss noch konditioniert werden. Ich habe erst 3 Ladezyklen hinter mir. Vermutlich wird das Gerät 2-3 mal die Woche ans Kabel müssen. Wäre das Gerät 2mm dicker, hätte man die Laufzeit vermutlich verdoppeln können – aber super-slim scheint derzeit angesagt zu sein. Naja.

Update: Wie schon vermutet, musste sich der Akku erst einpendeln. Mittlerweile verhält sich der Ladebalken vorhersehbarer. Die vom Hersteller versprochene Laufzeit von 29h bei Audiowiedergabe bleibt ein theoretischer Wert. Bei normaler Lautstärke und geringer Bedienungsintensität habe ich knapp 20h geschafft.

Kopfhörer: Note 4 (eigentlich 5, aber man muss die ja nicht verwenden)

Immer wieder bescheinigt die Community den Produkten von Cowon einen überdurchschnittlich guten Klang. Ich kann das nicht beurteilen, da mir der Vergleich, z.B. zum iPod, und das geschulte Gehört fehlt.

Leider steuern die mitgelieferten Kopfhörer nichts zu diesem Ruf bei. Ich denke, hier stellt sich der Hersteller ein Armutszeugnis aus. Anstatt mit der Klangqualität zu werben und gute Markenkopfhörer mit zu liefern, bekommt man wirklich den letzten In-Ohr-Schrott. Die können nach dem Auspacken eigentlich gleich in den Müll. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht sonderlich anspruchsvoll bin, sondern greife seit Jahren auf (Nacken-Bügel-)Kopfhörer meines alten Creative-Players zurück, die vermutlich auch der “unter 30 Euro”-Klasse angehören.

Gesamtnote: 2- (noch gut)

Was Großstadtmutter noch wusste…

Sonntag, Oktober 25th, 2009

Hundkot bleibt länger in seiner ursprünglichen Form, wenn man ihn gezielt unter einem Baugerüst platzieren lässt. Regen kann ihn dann nicht so einfach weg spülen.

Pflichtfach Netzbetreiberkunde?

Sonntag, April 26th, 2009

o2 renoviert seine Tarifstruktur, schafft Genion ab usw. und so fort. Im Prinzip wenig interessant für mich, da ich eh einen recht günstigen Bestandskundenspezialvertrag habe, den ich bei der nächsten Vertragsverlängerung hoffentlich behalten werde. Für potentielle Neukunden sehe ich in der Tarifreform – abgesehen von der zu begrüßenden neuen Übersichtlichkeit – aber keine Vorteile.

Was mich jedoch massiv stört, ist die weiterhin bestehende Unterscheidung zwischen netzinternen und netzexternen Verbindungen.

Ich habe ja noch nie zu den Leute gehört, die anhand der Vorwahl sagen konnten, bei welchem Netzbetreiber der Gesprächspartner ist. Und dank Rufnummermitnahme ist dieses Wissen heute eh obsolet. Dazu kommen diverse Discountanbieter (Base, Simyo, Fonic und Co.), deren Mutter-Tochter-Verhältnis mich eigentlich auch nicht interessiert.

Also, liebe Netzbetreiber, macht das in Zukunft doch bitte untereinander aus und bietet euren Kunden einheitliche Tarife für intern und extern. Für Otto-Normal-Telefonierer gibt es nämlich nur ein Handynetz. Danke!

Faces in Places 2

Montag, Januar 12th, 2009

Wie versprochen, hier ein paar weitere Faces in Places:

Mister Rohr:

Mister Rohr

Der traurige einäugige Hängerclown:

Trauriger einäugiger Hängerclown

Der verunsicherte Türöffner:

Der verunsicherte Türöffner

Sprich. Mit. Mir.:

Sprich. Mit. Mir.

Kampagnen-Verwitterung

Mittwoch, Januar 7th, 2009
von henteaser

Vorher (von henteaser)

Orosz, eine stark verwitterte Frau für Dresden
Nachher (von mir)

Frohes Fest

Mittwoch, Dezember 24th, 2008

…und für uns bildungsresistente Agnostiker noch mal zum mitschreiben:

Krippe von Oliver Fabel

(“Krippe 11-teilig”, Oliver Fabel)

W.C. Lounge

Freitag, August 15th, 2008

Entweder waren die guten Namen schon aus, oder man hat sich einfach auf das Örtchen besonnen, auf dem die meisten Leute am besten abhängen können…

W.C. Lounge

Salz, Mehl, Zucker…

Mittwoch, Juli 23rd, 2008

…in Holzschachteln.

Salz, Mehl, Zucker

Haben wollen! Zu bekommen im Naturkaufhaus, Berlin Steglitz.

Fragen zur Verstehung der Welt

Dienstag, Juli 22nd, 2008
  • Warum telefonieren Leute, deren Wortschatz kleiner als der der T9-Software ihres Mobiltelefons ist?
  • Dürfen sich Mädchen mit babyblauen/rosa Klumpturnschuhen über ihre Chucks-tragenden Schwestern aufregen?
  • Warum überschneidet sich die Menge der Studenten, die ihre Skripte mit farbigen Textmarkern zukleistert, nicht mit derer, die braune Cordjacken und Umhängetaschen ihrer Hochschule trägt? Wieso sind dennoch beide gleich peinlich?
  • In welchem sozialen Umfeld ist eine aus der Brusttasche des Hemdes herausragende Zigarettenschachtel ein Statussymbol?
  • Ist die Zeichenmappe, die dem verpeilt dreinschauenden Ska-Fan mit dem Mutabor-Shirt unterm Arm klemmt, wirklich seine eigene?
  • Korreliert die Vorliebe für After-Eight-Eis mit dem Alter?
  • Zeugt Schmidt als Künstlername von Understatement oder Arroganz?
  • Warum sehen alle Grundschullehrerinnen gleich aus — und scheint für die auch die Sonne?

Standesgemäß ist…

Montag, Juli 21st, 2008

…Bukowski auf dem Klo zu lesen. Für Bukowski, versteht sich.

Klolektüre