Archive for the ‘Musik’ Category

Come on life

Samstag, Juli 28th, 2007

2526. Drei Geschenke:

Früher sprangen leichtbekleidete Mädchen aus Torten (jedenfalls wünscht man sich das), heute reicht mir ein Lucius Malfoy an der Gitarre und ein Deo-Stick an den Drums. Come on life, I’m almost ready:

Für den Soft-Popper in mir, mit einer unbändigen Vorfreude auf den 7. August. You are so young, so feel alive / And one day you will live on your own.:

Und als Nachtrag zu gestern Abend, als ich mit einer Träne im Knopfloch am liebsten die ganze Leinwand umarmt hätte. Happy Birthday:

♥ ♥ ♥

The Diggs, Herzschmerz anno 1998

Freitag, April 6th, 2007

Musik, die mich an Frühjahrs- oder Spätsommernächte unter Sternenhimmeln erinnert. An Männerabende, die diese Bezeichnung noch nicht verdienten, vor ausglühenden Grills. An eine Zeit vor irgendwelchen 11. Septembern als es noch handfeste Probleme gab. An Jam-Sessions in Proberäumen und die Gewissheit, dass gegen echten Herzschmerz auch zwei Zeilen Text für einen guten Song ausreichen.

Ein traurig bis ruppig schepperndes Schlagzeug, das nicht rockt sondern rollt, Gitarren so unentschlossen wie der Gesang, in den eigenen Gedanken gefangen. Sad nineties, you never looked better.

The Diggs – Stagg (mp3)
Album bei eMusic

The Diggs Live at Sin-e: It’s Just Like You Say

+/- {Plus/Minus} in Berlin

Sonntag, April 1st, 2007

Pflicht erfüllt. +/--Gig im Lido in den last.fm Eventkalender eingetragen. Nächste Aufgabe: Karten kaufen.

Für alle, die die Band nicht kennen: Meine vagen Assoziationen ranken sich um The Notwist, Radiohead und die frühen Incubus. Auch für Freunde von Minus The Bear, aber die kennen vermutlich ebensowenige. Die Similar Artists, die last.fm aufführt (Broken Social Scene, Stars, Of Montreal, Mates of the State), mögen eine ähnliche Fangemeinde haben, musikalisch finde ich den Vergleich eher unpassend.

Mit Incubus haben die Jungs mit dem suchmaschinenfeindlichen Namen sogar einen Songtitel gemeinsam, Megalomaniac, den man auch als Video im bandeigenen YouTube-Account findet. Hier sei ein anderes Video vorgestellt: Trapped Under Ice Flows vom großartigen Album You Are Here. Das Video ist nicht sonderlich einfallsreich, aber es war der Song, der mich an +/- herangeführt hat. Mittlerweile war jedes Stück dieses Albums irgendwann mal mein Favorit — und das 2006er Let’s Build A Fire ist auf einem guten Weg dahin.

Außerdem reicht so ein zusammengeschnittenes Roadmovie, um bei mir Fernweh auszulösen…

Gefolgt und gefallen

Donnerstag, März 29th, 2007

Lang ist’s her: das letzte Aufbäumen des deutschen Musikfernsehens, hervorgegraben aus den unendlichen Archiven des Internet.

:’-|

They stole our revolution…

Freitag, März 16th, 2007

…now we’re stealing it back: Last.fm + YouTube = Last.tv und dort läuft mein ganz persönlicher Musiksender.

Und: Viel mehr Leute sollten Minus The Bear hören. Oder angucken:

The Plan, The Wrens, The Confusion, The National!

Mittwoch, März 14th, 2007

The Dismemberment Plan spielt zwei Reunion-Shows [mp3] in Washington D.C. Gleichzeitig produziert einer von denen zusammen mit einem Wrens-Gitarristen, jemandem von Beirut und einem Pitchfork-Mitarbeiter eine Indie-Band namens…*

Und ich fand es schon verwirrend, als ich erfuhr, dass Maritim aus Mitgliedern von The Plan, The Promise Ring und Cap’n Jazz entstanden. Die wiederum stehen, teilweise aus familiären Gründen, in Verbindung mit American Football, Owen, Owls und Joan of Arc.

Vielleicht bringt Nico, mit dem guten Musikgeschmack da mal Licht ins Dunkel? Schließlich hat er in seinem Musikblog schon mit Indie-Größen wie The National gesprochen*kunstpause*…womit ich zur Hauptnachricht dieses Beitrags komme: The National are hitting Germany! Kurz nach ihrer angekündigten Albumveröffentlichung “Boxer” am 22. Mai, spielen sie am 25. Mai im Magnet Club, der einscheinend selbst noch nichts von seinem Glück weiß. Wir schon :)

* Hat den Pitchform-Machern schon mal jemand gesagt, dass die’s technisch nicht so drauf haben? Nicht nur, dass deren Feeds wohl falsch ge-id’t sind, was dafür sorgt, dass mit jedem Update alle alten Einträge ebenfalls als ungelesen erscheinen. Nein, sie sind auch berüchtigt für merkwürdige IP-Adressen in ihren schlimmstenfalls schon toten Links. Deshalb gibt’s hier auch nicht den Namen der unbekannten Indiegruppe.

Würdevoller Abgang

Sonntag, März 4th, 2007

Sonntag ist Augen- und Ohrentag. Irgendwas muss man ja aus dem Übel machen, das sich nie entscheiden kann, ob es Wochenanfang oder -ende ist.

Auge: the rut. [via Volker Strübings Schnipselfriedhof] verspricht crappy cartoons, täglich. Passend zum Crappy Sunday gibt es dort die Anleitung für einen würdevollen Abgang. Klick für mehr:
therut-diving.gif

Ohr: Kein potentieller Klassiker wie die Empfehlung letzter Woche, aber doch ein schönes Singer-Songwriter-Stück mit einer Melodie, die mich verdächtig an TempEaus “Mädchen aus Greifswald” erinnert; gut, das Stück muss man nicht mögen, ist aber trotzdem so. Our Lady of the Highway und der Song mit der Zeile zum Titel ihres Albums “Beauty Won’t Save Us This Year”:

Morgen ist Montag, gottseidank.

Beware of the Emo, Mr. President!

Sonntag, Februar 25th, 2007

Der vielleicht schönste Song für einen sonnigen Sonntagmorgen, wie er hier gerade zuende geht, von den wunderbaren Okkervil River: The President’s Dead. Runterladen, mitsingen, glücklich sein!

Rechts: die nicht zu ignorierende Empfehlung eines meiner Lieblingscomics; von dem ich übrigens immer noch gern dieses T-Shirt hätte…anyone?!

5 greatest songs, mp3, ogg, indie, yeah!

Sonntag, September 25th, 2005

Zwei versteckte Perlen, die man eigentlich gar nicht verlinken dürfte: The 5 Greatest Songs of All Time (as of …), gefunden via Davidsmind (And Friends). Dafür liebe ich das Internet!

Pixies Gone To Heaven

Donnerstag, Juli 1st, 2004

Manche Kritiken kann man sich einfach sparen, d.h. man will sie nicht mal geschenkt. (Lieber Herr Balzer, oder darf ich Jens sagen, das üben wir noch mal. Dann klappt es nächstes Mal auch auf Berliner Tageszeitungsniveau.)

Andere Beobachter schildern, gewohnt wie erschreckend souverän zugleich, wieder einmal die Wahrheit.

Und dort, wo man es am wenigsten erwartet, und man sich eigentlich noch zu jung fühlt, unter der Weisheit der Anfang-Dreißiger. Dort trifft’s einen ungefähr auf den Nerv, der mich gestern Abend dieses großartige Konzert erleben ließ – mit verdammt coolen Franz Ferdinand und den leider langweiligen Jungs und Mädels von Ash als Support. Mensch Leute, was haben wir da gesehen und gehört!