Archive for the ‘Musik’ Category

10 of 2008 – #10

Freitag, Dezember 19th, 2008

Jahresendcountdown. Meine gefühlten Lieblingstracks des Jahres 2008 in loser Reihenfolge. Die genaue Statistik kennt mein last.fm-Profil, aber hier geht’s, wie gesagt, rein ums Gefühl.

Platz 10: WHY? – The Hollows


SOY Festival #6 – WHY ? from Anousonne Savanchomkeo on Vimeo.

Video: hello seahorse! Won’t say anything

Freitag, November 14th, 2008

Ist das die Siegessäule am Anfang und Ende des Videos? Ich glaube nicht. Trotzdem hätte man das Video mit den Akteuren genau so auch in Berlin drehen können. Sind aber Mexikaner. Nett.

Drum ‘n’ Bass ‘n’ V.o.t.e

Freitag, Oktober 31st, 2008

Die US-Wahlkampfkampagne @160 BPM, oder so. Ladies and gentlemen, give it up for Bush, Clinton, McCain, Palin and Obama!

[via @jezdez]

Freitag ist Kunst: Justice – DVNO

Freitag, Juni 27th, 2008

[via Fontblog]

Sonntag ist Kunst: Yeasayer

Sonntag, März 23rd, 2008

Weltmusik oder was auch immer. Jedenfalls kann man sich eine ganze Weile um die Musik von Yeasayer drehen. Zwei wunderbare Videos ihres Songs 2080 (mp3, Lyrics). Zuerst aus dem YouTube-Fundus und danach von La Blogothèque mit einem Gänsehautpublikumseinsatz bei 3:55 und 5:15. Viel Spaß!

It’s a New Year,
I’m glad to be here
It’s the first spring,
So let’s sing.

And the moon shines bright
On the water tonight
So we won’t drown
In the summer sound.


#87.2 – YEASAYER – 2080
by lablogotheque

Bonus-MP3 für alle Runterscroller: Dengue Fever – Sober Driver

Musikreviews oder Was war eigentlich 2007?

Samstag, Februar 23rd, 2008

Ich versuche seit ein paar Tagen Musikreviews über drei Bands zu schreiben und merke, dass ich das völlig verlernt habe — wenn ich’s überhaupt jemals konnte.

Genreeinordnungen, Vergleiche mit anderen Bands und Sängern, Stimmungsbeschreibungen — obwohl ich meinen Musikgeschmack immer noch recht gut (überdurchschnittlich gut) finde, kommt mir mein Horizont diesbezüglich doch sehr beschränkt vor. Andere Blogger oder Musikkritiker (Nicorola und “Auf ein neues” sind meine inoffiziellen Lieblingsquellen) hören Alben anscheinend im Akkord und am Ende des Jahres stehen häufig die besten 20, 50 oder hundert Platten, die man über die Zeit liebgewonnen hat.

Ich muss mich in Musik verlieben oder umgekehrt. Wer’s nicht so kitschig mag, für den kann ich es auch in Tolkiens Worten ausdrücken: man findet den Ring nicht einfach, sondern der Ring sucht sich seinen Besitzer aus. So ist ist mit meiner Lieblingsmusik auch. Da kann es schon mal passieren, dass z.B. Good News For People Who Love Bad News von Modest Mouse zwei Jahre im virtuellen CD-Regal verstaubt, bevor es bei mir ankommt. Am Ende meines Plattenjahres bleiben mir dann meist eine handvoll Veröffentlichungen in Erinnerung. 2007 waren das z.B. The Diggs, +/- und Voxtrot sowie das Tribute Album zu “Set Yourself on Fire” von den Stars, das das Original in manchen Songs sogar überflügelt: Do You Trust Your Friends? mit wunderschönen Coverversionen von Final Fantasy, The Dears, The Russian Futurists und anderen — wie Pitchfork Media das mit 1.8 Punkten abstrafen konnte, bleibt deren Geheimnis.

Gut, jetzt ist hier noch fast eine 2007-Review entstanden. Vielleicht schaffe ich die 3-Band-Review in den nächsten Tagen ja doch noch fertig.

Fröhliche Albträume

Donnerstag, Februar 21st, 2008

Wenn man krank ist, wird man manchmal ein bisschen sentimental. Die beste Krankheit taugt nix, und einem wird vor Augen geführt, wie schnell es vorbei sein kann — oder zumindest, wie gut es einem sonst geht.

Nun fühle ich mich mies, zudem ist es Nacht und ein gutes Fernsehprogramm rar. Da kommt mir gerade Recht, dass ich kürzlich die viva zwei Gruppe auf YouTube entdeckt habe. Wie wenige wissen, bin ich stolzer Anführer einer ebensolchen auf last.fm. Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen und — lange Rede, kurzer Sinn — Zeit für guilty pleasures naja, seht selbst …and remember: it’s for the kids.

Disclaimer: Für eventuell auftretende penetrante Ohrwürmer wird keine Haftung übernommen.

Jan Koch — Wieso Berlin?

Mittwoch, Februar 6th, 2008

Der Abräumer beim Kantinenlesen am Samstag war der Sänger und Liedermacher Jan Koch aus Berlin. Die Pikiertheit der anderen Protagonisten des Abends, die sich nach Kochs bejubeltem Liedbeitrag “Wieso Berlin?” nur noch als Vor- bzw. Nachprogramm von Jan Koch vorstellten, war natürlich ironisch zu verstehen, denn der gesamte Abend war großartig — auch wenn meine Freundin und ich auf die harten Bierbänke ausweichen mussten, weil wir etwas spät ankamen.

Die CD-Trilogie “Matt in drei Zügen” war nach der Lesung ausverkauft. Aber, wie man auf der Homepage von Jan Koch erfreulicherweise erfährt, sind alle seine Songs in voller Länge bei last.fm als Stream verfügbar. Hier ist also nun die verkappte Liebeserklärung an die deutsche Hauptstadt:

Freie Musik für freie Bürger

Dienstag, September 25th, 2007

Amazon (USA) startet durch: DRM-freie Musik, u.a. von Major Labels, zwischen 89 und 99 US-Cent, Alben zwischen 5,99 und 9,99 US-Dollar — das ist doch mal ein Wort. Ich muss mir das Angebot noch genauer angucken, aber eMusic hat definitiv Konkurrenz bekommen und die Krüppelmusikanbieter aus deutschen Landen hoffentlich auch. An alle, die jetzt in die “ich kaufe erst, wenn sie Songs unter 50 Cent anbieten”-Gesänge einstimmen: laaaangweilig, kennen wir schon — von meiner Seite aus werden diese Woche auf jeden Fall ein paar virtuelle Dollar den Besitzer wechseln.

Der Bassist

Mittwoch, September 5th, 2007

Die alte Weisheit, dass der Bassist immer der Arsch der Band1 ist, endlich mal gebührend illustriert.

1 Gilt nicht für Bassistinnen.