Das Video lohnt sich schon allein wegen des coolen Retro-Flashplayer-Interfaces. Sonst: Kapitalismuskritik, Performanceart, Viralmarketing.
Archive for Juli, 2008
Japanischer Arschkriecher
Mittwoch, Juli 23rd, 2008Salz, Mehl, Zucker…
Mittwoch, Juli 23rd, 2008Fragen zur Verstehung der Welt
Dienstag, Juli 22nd, 2008- Warum telefonieren Leute, deren Wortschatz kleiner als der der T9-Software ihres Mobiltelefons ist?
- Dürfen sich Mädchen mit babyblauen/rosa Klumpturnschuhen über ihre Chucks-tragenden Schwestern aufregen?
- Warum überschneidet sich die Menge der Studenten, die ihre Skripte mit farbigen Textmarkern zukleistert, nicht mit derer, die braune Cordjacken und Umhängetaschen ihrer Hochschule trägt? Wieso sind dennoch beide gleich peinlich?
- In welchem sozialen Umfeld ist eine aus der Brusttasche des Hemdes herausragende Zigarettenschachtel ein Statussymbol?
- Ist die Zeichenmappe, die dem verpeilt dreinschauenden Ska-Fan mit dem Mutabor-Shirt unterm Arm klemmt, wirklich seine eigene?
- Korreliert die Vorliebe für After-Eight-Eis mit dem Alter?
- Zeugt Schmidt als Künstlername von Understatement oder Arroganz?
- Warum sehen alle Grundschullehrerinnen gleich aus — und scheint für die auch die Sonne?
Standesgemäß ist…
Montag, Juli 21st, 2008Instant Oil
Mittwoch, Juli 16th, 2008Ghostbusters – The Videogame Trailer
Dienstag, Juli 15th, 2008Jetzt brauche ich nur noch einen großen Fernseher…
Ghostbusters Wii Trailer from WiiNintendo.net on Vimeo.
Quote: On Change and Decadence
Montag, Juli 14th, 2008I don’t want to live in a world of arbitrary change for the sake of change any more than I want to live in a world of arbitrary change for the sake of Microsoft’s shareholders. Change for the better is good. Change away from the worse is good. But change in itself is a nasty, disturbing, uncomfortable thing, makes you late for dinner.
I want to live in a world where each program asymptotically approaches perfection and fits its ecological niche. I want to live in a world where programs have irrational version numbers and get a digit closer to them each release, where bug lists truly do shrink to nothing.
I want to live in a world of decadence.
Schock: Vermehrt Löcher bei Journalisten!
Mittwoch, Juli 9th, 2008Eben die Sensationsnachricht auf einem Werbeaufsteller vor einem Kiosk gelesen: Jeder 5. Berliner ist hautkrank!
Wow, ich weiß gar nicht, ob es die BÖSE oder eines der anderen Populärorgane für die meinungsimitierenden Bevölkerungsschichten1 war, aber diese Schlagzeile ist den Schlag nicht wert, der in ihr mitklingen soll.
20% der Berliner haben also Schuppen, Pusteln, Akne, Bläschen, Pilze oder was es sonst noch so hübsches gibt. Nur 20% — gar nicht so übel für unsere von pinkfarbenen Hau-wech-den-Dreck-Putzmitteln verseuchte Saubermannpersongesellschaft.
Das einzige, was mich interessieren würde, ist, was für ein Artikel dieser Schlagzeile folgt? Ein von der Pharma- oder Schönheitsindustrie gesponsorter Beitrag über ein neues Clean Skin Ultra Verfahren? Oder, was ich sogar begrüßen würde, eine Klageschrift über den Mangel von angemessen vielen Hautärzten?
Wie dem auch sei, wäre ich Herausgeber eines dieser Totholzprodukte, hätte ich heute folgendes getitelt: “Schock: Jeder 2. Journalist hat ein Sommerloch!”
1 Schamlos bei Dietmar Wischmeyer geklaut.




Fabian Neumann