Japanischer Arschkriecher
23. Juli 2008, 15:27 Uhr von FabianDas Video lohnt sich schon allein wegen des coolen Retro-Flashplayer-Interfaces. Sonst: Kapitalismuskritik, Performanceart, Viralmarketing.
Das Video lohnt sich schon allein wegen des coolen Retro-Flashplayer-Interfaces. Sonst: Kapitalismuskritik, Performanceart, Viralmarketing.
Jetzt brauche ich nur noch einen großen Fernseher…
Ghostbusters Wii Trailer from WiiNintendo.net on Vimeo.
I don’t want to live in a world of arbitrary change for the sake of change any more than I want to live in a world of arbitrary change for the sake of Microsoft’s shareholders. Change for the better is good. Change away from the worse is good. But change in itself is a nasty, disturbing, uncomfortable thing, makes you late for dinner.
I want to live in a world where each program asymptotically approaches perfection and fits its ecological niche. I want to live in a world where programs have irrational version numbers and get a digit closer to them each release, where bug lists truly do shrink to nothing.
I want to live in a world of decadence.
Eben die Sensationsnachricht auf einem Werbeaufsteller vor einem Kiosk gelesen: Jeder 5. Berliner ist hautkrank!
Wow, ich weiß gar nicht, ob es die BÖSE oder eines der anderen Populärorgane für die meinungsimitierenden Bevölkerungsschichten1 war, aber diese Schlagzeile ist den Schlag nicht wert, der in ihr mitklingen soll.
20% der Berliner haben also Schuppen, Pusteln, Akne, Bläschen, Pilze oder was es sonst noch so hübsches gibt. Nur 20% — gar nicht so übel für unsere von pinkfarbenen Hau-wech-den-Dreck-Putzmitteln verseuchte Saubermannpersongesellschaft.
Das einzige, was mich interessieren würde, ist, was für ein Artikel dieser Schlagzeile folgt? Ein von der Pharma- oder Schönheitsindustrie gesponsorter Beitrag über ein neues Clean Skin Ultra Verfahren? Oder, was ich sogar begrüßen würde, eine Klageschrift über den Mangel von angemessen vielen Hautärzten?
Wie dem auch sei, wäre ich Herausgeber eines dieser Totholzprodukte, hätte ich heute folgendes getitelt: “Schock: Jeder 2. Journalist hat ein Sommerloch!”
1 Schamlos bei Dietmar Wischmeyer geklaut.