Blogparade: Mein Arbeitsplatz. Die Küche.
28. Mai 2008, 14:09 Uhr von FabianMein Beitrag zur Blogparade von createsomfing: Mit vielen Notizen bei Flickr. Klick!
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Heute in der Kategorie “Sätze, die ich schon immer mal sagen wollte, von denen ich aber dachte, dass sich in meinem Leben als Otto-Normal-Bürger niemals die Gelegenheit dafür ergeben würde”:
Ich habe menschliche Eingeweide in meinem Kühlschrank.
Yeah, das tat gut :D
(Foto: amy-wong.com)
Via Everybody Cares, Everybody Understand, einem der handvoll Musikblogs, die ich lese, kommt der traurige Kermit mit seiner Coverversion von Elliott Smiths “Needle In The Hay”.
Der Song hat sich auf ganz persönliche Weise in mein Gehirn eingebrannt. Pseudopostbote und Schauspielschüler Christian hat damit (u.a.) bei seinem Vorsprechen an der Ernst-Busch-Schule die Juroren davon überzeugt, ihn aufzunehmen — gegen eine sehr große Konkurrenz, soweit ich weiß. Die Proben fanden ab und zu in meiner Gegenwart statt, deshalb die Assoziation. Das war 2004.
Leider kreuzen sich unsere Wege in letzter Zeit seltener, so dass ich gelegentlich Google konsultiere um herauszufinden, auf welcher Bühne er gerade steht. Und siehe da: nächste Woche hat die Diplominszenierung seiner Jahrgangsstufe Premiere. Korrektur: Ich habe mich in den Monaten vertan: Premiere war schon im März. Im Mai und Juni gibt es aber auch noch 4 Vorstellungen. Außerdem ist es nicht die Diplomaufführung der Schauspielschüler sondern die des Regisseurs. Am Maxim Gorki Theater Berlin spielt Christian Ehrich die Hauptrolle des Stanislaw in Die Reiherkönigin. Ein Rap. Da muss ich mich aber schnell um Karten kümmern.
Wow, was für ein Glück, durch Kermit darauf aufmerksam gemacht worden zu sein. Vielen Dank Chad von Everybody Cares… aus Washington. Sad Kermit, dein Auftritt:
Seit geraumer Zeit wird einem, sobald man gerade geschäftsfähig geworden ist und auch nur einen Zeh ins Internet steckt, zugerufen: Du bist Startup!
Aber:
Ein junges Unternehmen, das neben seiner Kundenauftragsarbeit, die 90% seines Einkommens ausmacht, nebenbei eine Spaß-Web2.0-Website bastelt, ist kein Startup.
Eine Agentur, die seit mehr als 5 Jahren im Geschäft ist und ihr Betätigungsfeld mit einer Online-Community erweitern will, ist kein Startup.
Und das ist gut so, denn: Startup ist ein Schimpfwort.
Das Label (sollte ich sagen beta-Label?) “Startup” führt viel zu häufig zu falschen Erwartungen. Bei Beobachtern, bei Kunden, bei Investoren und — am schlimmsten — bei den Mitwirkenden selbst. Viele so benannte Startups wären viel lieber ein solides Unternehmen. Und bei diesem Versuch sollte man sich von einem bestehenden Pseudostartup-Hype nicht unter Druck setzen lassen.