Amazon (USA) startet durch: DRM-freie Musik, u.a. von Major Labels, zwischen 89 und 99 US-Cent, Alben zwischen 5,99 und 9,99 US-Dollar — das ist doch mal ein Wort. Ich muss mir das Angebot noch genauer angucken, aber eMusic hat definitiv Konkurrenz bekommen und die Krüppelmusikanbieter aus deutschen Landen hoffentlich auch. An alle, die jetzt in die “ich kaufe erst, wenn sie Songs unter 50 Cent anbieten”-Gesänge einstimmen: laaaangweilig, kennen wir schon — von meiner Seite aus werden diese Woche auf jeden Fall ein paar virtuelle Dollar den Besitzer wechseln.
Archive for September, 2007
Freie Musik für freie Bürger
Dienstag, September 25th, 2007Sprachliche Effizienz
Mittwoch, September 12th, 2007So viel zu langweiligen Überschriften.
Ich bin ja bekanntermaßen intellektuell — mit allen Vor- und Nachteilen, die dazu gehören. In meinem Kopf rattert es ununterbrochen. Meistens fliegen da irgendwelche Nullen und Einsen durch die Gegend, die Weltformel formiert sich wage und verschwimmt dann wieder in einer Wolke halbromantischer oder pseudophilophischer Filmanalysefetzen. Wenn sich mein Geist aber mal richtig langweilt, befasst er sich mit Fragen, wie eben jener, der “Sprachlichen Effizienz”.
Wieso z.B. hat so ein kleines und ständig gebrauchtes Wort wie mit, das im Deutschen, Spanischen (con) und Englischen (with) jeweils nur eine Silbe benötigt, im Französischen zwei (avec)? Oder, was mir bei der Lektüre des letzten Harry Potter Romans immer wieder auffiel: warum heißt der Zauberstab im Englischen einfach nur wand? Im Deutschen, wie im Französischen (baguette magique), handelt es sich, der Selten- und Besonderheit dieses Gegenstands geschuldet, um ein zusammengesetztes Substantiv. Ist das nicht pure Verschwendung eines handlichen Ausdrucks, den man besser für etwas Alltäglicheres nutzen sollte?
1000 leckere Bookmarks
Donnerstag, September 6th, 2007Gestern habe ich mein 1000. del.icio.us-Bookmark gespeichert. Neben last.fm, das meine Scrobbles automatisch zählt, ist del.icio.us somit der Web2.0-Dienst, zu dem ich am meisten aktiv beitrage. Was sind dagegen meine paar Dutzend Flickr-Fotos, Twitter-Updates oder meine rund 25 MySpace/Facebook/virb-Freunde.
Bevor sich der geneigte pseudopost.org-Leser jetzt versucht fühlt, sich im Gewühle meiner Lesezeichen zu verlieren, sei die Warnung ausgesprochen, dass es sich dabei meist um ziemlich spröde, techniklastige Links handelt. Hier eine Wolke der meistvergebenen Tags:

Wer jetzt nicht abgeschreckt ist und evtl. sogar auf Bookmarktausch Lust hat, kann mich gern zu seinem Netzwerk hinzufügen — ein Feature, dass ich bisher völlig vernachlässigt habe. Dabei mag ich es so, wenn sich, wie bei Twitter, die Schäfchen um einen scharen :) Also, nur los!
Der Bassist
Mittwoch, September 5th, 2007Die alte Weisheit, dass der Bassist immer der Arsch der Band1 ist, endlich mal gebührend illustriert.
1 Gilt nicht für Bassistinnen.

Fabian Neumann