
Das habe ich heute als Kommentar zu einer Rankaholics-Abstimmung über die besten Buchstaben verfasst. Eine Kurzcharakteristik für jeden Buchstaben im Alphabet:
A. Steht am Anfang. Schöne Form, schöner Laut.
B. Mir ein bisschen zu weich. Im Spanischen gleichlautig mit V (“W”).
C. Der Stiefbruder vom K. Im deutsches ziemlich unselbständig.
D. Hart, deutsch. Mittelmaß.
E. Der Discounter unter den Buchstaben. Billig und überall zu finden.
F. Ähnlich wie B, ein bissl weich und f-f-farblos.
G. Hart. Als ge-Vorsilbe ein Urdeutsches Arbeitstier. Kommt aus’m Ruhrpott.
H. Darum beneiden uns die Franzosen. Netter, unaufdringlicher Zeitgenosse.
I. Zierlich, winzig, paart sich gern mit dem E. Unscheinbar.
J. Weich, immer ein bisschen exotisch, wie in Joghurt. Eher Unspannend.
K. Mein Geheimfavorit. Macht gern klare Ansagen und mag das A.
L. Liebe, Lust und Leidenschaft. Ein Zungenumschmeichler. Ganz nützlich.
M. Weich, breit, mh, mh, mag ich nicht.
N. Der toughe Bruder vom M. Knackiger und hat oft das letzte Wort im Wort.
O. Die Vokale haben’s schwer. Ein bisschen arbeitssamer als das I. Sonst nix.
P. Paul pustet penibel Pizza. Ein sympathisch knuffiger Buchstabe, der alle Vokale mag.
Q. Die graue Eminzenz. Selten aber wichtig. Ein Traumpaar mit dem U.
R. Noch ein Arbeitstier mit Anspruch. Führt als Kanzler die R-S-T-Troika an.
S. Nicht so aufmerksamkeitsgeil wie das R, aber genauso unverzichtbar.
T. Butter bei die Fische. Ohne T geht nichts. Großer Bruder vom S.
U. Wie schon gemerkt, sehr beliebt bei vielen Konsonanten. Verhält sich sonst ruhig.
V. Treibt sich mit ver- viel rum, hat’s aber noch nicht zum großen Ruhm gebracht.
W. Ein alter Herr. Gutherzig und warm. Verrichtet zuverlässig seinen Dienst.
X. Der kleine Spielgefährte und größter Fan vom Y. Mag schmutzige Wörter.
Y. Der Yuppie unter den Buchstaben. Selten, modisch und sehr eigen.
Z. Grimmiger urdeutscher Eigenbrödler. Nützlich, aber relativ scheu.