die halbe Welt schläft!!(2)

28. Juli 2003, 16:57 Uhr von Steffen

na gut, fast die halbe welt schläft! man muss hier fairer weise erwähnen, dass unser guru den weg des lebens unaufhaltsam gen himmel schreitet und heute in ein weiteres jahr des ruhmes und der ehre eintaucht. wir verneigen unser haupt vor eurem antlitz…(reicht das?, meine kontonr. hast du…)
jetzt aber zu etwas vollig anderem: folgenden text habe ich im Tagesspiegel am 25.07.03 gefunden:

Wie sieht ein “barrierefreies” Internet aus?
Zehn regeln für eine bessere Gestaltung von webseiten

1.) bilder und grafiken (beispielsweise zur navigation durch die seite) mit einem erklärenden Text versehen. dieser sogenannte Alternativtext wird sichtbar, wenn man die maus auf dem objekt kurz stehen lässt, und dann elktronisch vorgelesen werden.

2.) alle links passend bezeichnen (beispielsweise “zur hauptseite”). wenn Blinde nur “mehr” oder “hier klicken” hören, können sie nicht wissen, wofür der link steht.

3.) Hinweise wie “klicken sie auf den roten button” in jedem fall umschreiben. sonst kann kein farbenblinder den button finden.

4.) INternet-seiten kontrastreich aufbauen. ein hellblauer link auf grauem hintergrund wird von sehschwachen menschen nur schlecht wahrgenommen.

5.) in eifachen und klaren sätzen schreiben. geistig behinderte und menschen mit lese-rechtschreib-schwäche haben oft probleme mit einer komplizierten sprache. auch viele gehörlose, die sonst mit gebärden kommunizieren, können schwierege texte nicht verstehen.

6.) die schriftgröße nicht festlegen. sehbehinderte und alte menschen können webseiten oft nur lesen, wenn sie die schrift vergrößert haben, und das geht nur bei variablen schriftgrößen.

7.) es muss möglich sein, die webseite ausschließlich mit einer tastatur zu bedienen. denn nicht alle blinde und motorisch behinderte können eine maus benutzen.

8.) flah- oder andere multimedia-elemente am besten vermeiden. diese formate sind nur schwer behindertengerecht zu programmieren.

9.) pop-up-fenster weglassen: die werbefenster sind für blinde noch nerviger als für sehende.

10.) internet-verweise mit abstand platzieren. dann können auch motorisch behinderte mit einer speziell für sie entwickelten riesen-maus den link treffen.

jedes weitere komentar ist hier fehl am platze, ausser vielleicht noch das es der tagesspiegel war, der so etwas abgedruckt hat.

Leave a Reply