Archive for Februar, 2003

nur mal kurz

20. Februar 2003, 10:52 Uhr von Steffen

hier ne seite die recht gut ist und ein einstieg in die musikwelt erklärt. musikmachen.

let´s go shopping

20. Februar 2003, 01:25 Uhr von koritsch

Feinste Cruise-Missiles aus US-Beständen, Interkontinentalraketen preiswert abzugeben an Höchsgebot, 1 A- Satellitenbilder mit üppigen Beweisen der Online-Shop für Schurkenstaaten.

19. Februar 2003, 22:54 Uhr von Fabian

Warum Bush diesen Krieg führen muss
Getrieben von Versager-Komplexen, gestärkt vom fundamentalistischen Gotteswahn: George Bush ist für den Psychoanalytiker und Theologen Eugen Drewermann besessen davon, einen noch besseren Krieg als sein Vater zu führen.

Setzt euch in die Panzer und greift an!
Lem ist Pole. Die Nachrichten sieht er nur in deutscher Sprache: “denn die lassen mich am ehesten kalt”. Über den “dreckigen Kerl Saddam Hussein” kann er sich trotzdem erhitzen. Würde man mit ihm “Schluss machen”, würde Lem das begrüßen.

VOlume 38

16. Februar 2003, 13:04 Uhr von Christian

Getunkt in Wasser - Casimir Maria Pflontzk
– Meine ersten Lebensjahre -
Mein Geburtsname stammt angeblich vom Uruzurgroßvater väterlicher Seite, der Alchimist und Stadtschreiber in einer nordböhmischen Stadt gewesen sein soll. Dies könnte meine Schwäche für synthetisch hergestellte Narkotika und Dorfgeschichten erklären. Aber sollen mich doch die Leichenfledderer analysieren. Mein Schicksal war damals für mich noch nicht absehbar, ich war einer dieser typischen orientierungslosen Dreijährigen mit einer Neigung zum Nihilismus, von denen es in unserer Dorfjugend nicht wenige gab. So soffen und rauchten wir uns um die Unschuld der Jugend, und ohne einige freundliche Fügungen des Zufalls oder des Glücks, wäre ich auch nur ein weiterer verbitterter, an Syphilis krepierender Student der Philosophie oder der Musik geworden, wie so viele aus meinem Jahrgang. Eine dieser glücklichen Zufälle war unsere schon erwähnte Suffplinse Trude Naht. Die Suffplinse war ein Original und wie es sich für Originale gehört, rankten sich im Dorfe allerhand Geschichten um sie. Im Jahr 1882 soll sie ihren Vetter in ein volles Weinfass eingeschlossen haben, um zu ihn drei Wochen gären zu lassen. Als sie ihn dann raus holte, war er von einem wankelmütigen Possenreiter (deutsch: Dorftrottel) zu einem jungen dynamischen Sozialdemokraten gewandelt. Sie erzählte, er hätte sie geküsst, laut ausgerufen das er die Welt endlich verstanden hätte und nun bereit sei für ihre Verbesserung einzustehen. Er zeigte ihr stolz seinen Parteiausweis und lief im Dorf herum und wollte alle umarmen und allen seinen Parteiausweis zeigen. Da er ordentlich gegärt hatte, waren die alkoholkranke, weibliche Jugend auch sehr froh, von so einem alkoholischen Sozialdemokraten ordentlich gedrückt zu werden. Aber wie das bei allen schönen Dingen ist, alle freuen sich nie. Und so wüteten der Klerus und die alten Schabracken in der nächsten Dorfgemeinderatsitzung und setzten durch, dass unser Dorf noch nicht bereit war für einen wirklichen Sozialdemokraten. So ward er verbannt und nie wieder gesehen. Aber es gab Gerüchte, er habe es viele Jahre später in der Stadt zu einigem gebracht. Man munkelt sogar von einem Ministerposten. Ja, die Suffplinse konnte so einiges, und auch wenn nicht immer klar war was denn eigentlich, so getraute sich keiner im Dorf sie zu unterschätzen.

Das nächste mal aus Getunkt in Wasser - Casimir Maria Pflontzk
– Meine ersten Lebensjahre - :

�kalt ist das bild / das du siehst / wenn du fliehst� oder
“Wie die Suffplinse Trude Naht auch mein Leben veränderte!”

The Ring

13. Februar 2003, 21:21 Uhr von Fabian

Pünktlich zum Deutschlandstart des vielgelobten Remakes, habe ich ein kleines “Appetithäppchen” (2,6MB) aus dem (ja)panischen Original des Horrorthrillers.
Wenn ihr’s anguckt, dann müsst ihr Euch nächste Woche auch das Remake ansehen. Später kommt ihr vielleicht nicht mehr dazu…

PS: Ganz gleich, wie gut das Remake ist, das Original sei auf jeden Fall empfohlen. Entweder als Import auf DVD oder, in diesem Fall auf jeden Fall stilechter, auf VHS ;-) — als DivX soll es auch kursieren…
Ich muss gestehen, ich habe nach den ersten 10 Minuten mein Telefon aus der Dose gezogen. Sicher ist sicher ;-)

Mehr Stil als Substanz… - Hurra!

13. Februar 2003, 13:45 Uhr von Fabian

Gungrave: flamboyant, überdreht und im besten Sinne unverschämt

Das Feeling, die Geisteshaltung mancher Spiele mitzuteilen braucht ausführliche, differenzierte Beschreibung. Andere Spiele sind mit einem Blick auf die Controllerbelegung schon ziemlich gut charakterisiert. Mithin: Freut mich vorzustellen GUNGRAVE. Bei dem die Select-Taste des PS2-Pads folgende Funktion hat - ich zitiere das Anleitungsheft: “Coole Pose im Spiel”. [...]

Weiterlesen bei Telepolis

Irgendwo gefunden….

13. Februar 2003, 13:41 Uhr von Steffen

beim suchen ob die vandals heute ausverkauft sind…:
Wenn Menschen andere Menschen toeten und verspeisen, ist das grausam und kannibalisch. Wenn angeblich kompatible Programme sich abschiessen und zerstoeren, dann ist das der Alltag eines Windows- Anwenders.

Quelle: Aus dem Wirtschaftsmagazin “brand eins”

CHILI CON CARNE IS(S)T POPkultur ?!!

11. Februar 2003, 13:32 Uhr von Steffen

ja ne kleine konzertmeinung zu den chili peppers am montag im velodrom.
ich meine, das die jungs spielen können, wie die halbgötter, dass is schon mal klar (naja bis auf den gitarrero, aber aus allseits bekannten gründen…), und die bühnenshow war schon richtig klasse, mit leihnwand und filmsequenzen, (und winamp-visualisierung zu nem lied!, hab mich gleich zuhause gefühlt), fantastische lichteffekte und alles was man so von einem konzert in dieser größenordnug erwarten konnte.
aber irgendwie war da dieses komisch ding namens “sellout”. das die “peppers” im rampenlicht stehen und von den medien gehypt werden ohne ende(gruß an empTV) das kann man ja ertragen(wenn man nicht hinsieht), aber bitte nicht live!, die letzten beiden platten können noch so verspielt und überproduziert sein wie sie wollen(manche sagen dazu auch schön…), aber live find ich sollten sich die jungens mal wieder auf dit konzentrieren wat se können, nähmlich rocken!
man hat irgendwie bemerkt das sie sich immer wieder leichte freiräume erspielt haben, aber nur um darauf hin wieder in diesen ach so massenkompatiblen PoP zurück zu fallen. dieser PoP hat dem ganz doll gemischtn publikum aber duffte jefallen und wollte gar nicht mehr von rockmusik. also wenn die chili peppers wieder in 500-leute-clubs “rocken” würden, wär´s definitiv eine der lieblingsband aber so isses nur ne popband die verdammt gut spielen kann.
ach ja, DER LINK.
die vorband “ToiletBoys” ist wirklich nicht der rede wert

Schluss

8. Februar 2003, 12:18 Uhr von Fabian

Eine Spiegel-Auswahl um den Tod der Diskette, das “Bizarre Ende” zweier Schachspieler und den Untergang (?) KaZaAs.

The Game is over sozusagen.

10 hoch n

6. Februar 2003, 16:09 Uhr von Fabian

Wäre das ein Tagebuch, wuerde ich heute über “die verpasste Chance Nr. 110″ schreiben, stattdessen gratuliere ich zu Besucher 10.000!
Diese mehr oder weniger ungenaue Zahl würde ich ja gern “normalisieren”, wenn mein Provider die Serverstatistik mal auf den aktuellen Stand brächte.