Dem Göttinger Pfarrer Toben Baumgart ist letztens aufgefallen, daß neben der historisch-philosophisch eingeredeten neurotisierenden Trennung von Geist und Körper, den Menschen ein weiteres Problem in seinem Menschsein belastet: Die Unabwendbarkeit des Zusammenlebens mit anderen, so genannten, Menschen, und die Unmmöglichkeit genauer zu wissen, warum diese “Menschen” machen was sie machen - ergo was sie denken und ob sie denken. Mangel an Intelligenz und Empathie erhöhen die Wahrscheinlichkeit dieses Dilemmas für den jeweiligen Probanten. Bsp.: G. W. Bush ist scheinbar leicht zu durchschauen, da nach neuesten Untersuchungen außer Legasthenie, Alkoholismus und Hörigkeit( auf seine Frau oder ihm andere intellektuell überlegene Berater) keine anderen so genannte Eigenschaften oder Charakterzüge bei ihm festzustellen sind. Man könnte also folgern, von einem leeren Blatt kann man nichts lesen bzw. hineininterpretieren. Aber selbst Georg Doppel U kann man da nicht nichts nachweisen, wir können immer nur vermuten, daß da nichts ist, aber beweisen? Wir wissen es nicht, und vielleicht stimmts auch nicht. Selbst primitive Wesen entwickeln aus natürlichen Trieben und sozialer Interaktion vielleicht so etwas wie einen Zug, der auf bestimmte Motive verweist.
Man kann die Handlungen oder Äußerungen deuten, aber nicht wissen und beweisen, aus welchen Gründen dies geschieht. Nehmen wir an ein Hund oder G.W. fressen etwas, vielleicht ist da dieses natürliche Bedürfnis, das man im deutschsprachigen Raum Hunger nennt, vielleicht will der Hund aber auch nur Aufmerksamkeit, oder vor seinen Diplomatenkollegen Angeben, was er sich tolles leisten kann? Wer weiß das schon? Pfarrer Toben Baumgart ist der Ansicht, das man dieses Problem zwar nicht lösen kann, aber daß Kommunikation hilft, wenigstens etwas zu erfahren, also eine Annäherung verspricht. Man muß mit dem Hund also sprechen, oder eben auch nonverbal, oder man läßt ihn einschläfern. Über das Problem hat sich Pfarrer Toben Baumgart schon mit vielen Leuten unterhalten, darunter auch mit Saskia Krumbiegel, die hats dann Lorenz Forst erzählt, der wiederum, in einem Brief an Gottfried Koltz, dieses Thema beiläufig erwähnte. Und Gottfried Koltz hats dann auf die Herrentoiletteninnentür einer Klokabine in einem Cafe nahe Bahnof Friedrichstraße/Berlin geschrieben.
Tja, und so in etwa habe ich es da gelesen. Ich persönlich denke ja nich, daß Pfarrer Toben Baumgart mit diesem Kommunikationskram recht hat. Aber Pfarrer Toben Baumgart wählt auch die Grünen, und das kann ich wiederum auch nicht nachvollziehen.
Na ja , was solls.