Caesars innenpolitische Reformprogramm nach Sueton (75-150)

31. Dezember 2001, 15:42 Uhr von Sebastian

Darauf wandte sich Caesar der Neuordnung des Staates zu und verbesserte zuerst den Kalender, der schon lange durch schuld der Priester, die willkürlich Schalttageeinzulegen pflegten, so sehr in Unordnung geraten war, dass weder das Erntedankfest in den Sommer noch das Fest der Weinlese in den Herbst fiel. Das Jahr glich er dem Lauf der Sonne an, so dass es dreihundertfünfundsechzig Tage hatte, der Schaltmonat aber nicht mehr nötig war und nur ein Tag in jedem vierten Jahr eingeschoben werden musste. [...]

Zusatz: Bis zum In- Kraft-Treten des sogennanten Julianischen Kalenders (1.1.45 v.Chr.) war das römische Jahr ein Mondjahr mit 355 Tagen. Um die Abweichung vom Sonnenjahr zu bereinigen, musste alle 2 Jahre ein Schaltmonat eingelegt werden. Allerdings gingen die Priester, die dieses Recht besaßen, sehr nachlässig damit um, so dass Caesar sich zu einer veränderung gezwungen sah. Bis heute hat sich diese Reform, abgesehen von einer kleinen Änderung unter Papst Gregor XIII im Jahre 1582, erhalten.

Ave Julius Caesar, und ein frohes neuses Jahr.

2 Responses to “Caesars innenpolitische Reformprogramm nach Sueton (75-150)”

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